Dänemark gewinnt seit Jahrzehnten Bioenergie aus Biomasse. Von 1980 bis 2009 ist die in Dänemark für die Wärme- und Stromerzeugung verwendete Menge Biomasse um mehr als das Vierfache gestiegen. Biomasse – in erster Linie Holzpellets, Stroh und Holzhackschnitzel – macht heute ungefähr 70 % des Verbrauchs an erneuerbaren Energien in Dänemark aus. In den Jahren bis 2020 wird die Bioenergie auch weiterhin den Großteil des Verbrauchs an erneuerbaren Energien ausmachen.

Höhere Produktion, weniger Schadstoffe

Die Treibhausgasemissionen der dänischen Landwirtschaft und Nahrungsmittelherstellung fallen nach wie vor. Das Gleiche gilt im Großen und Ganzen für alle anderen Umweltparameter. Die Triebkraft dieser Entwicklung ist der Sektor selbst. Innovative Landwirte und Nahrungsmittelunternehmen produzieren effizienter und reduzieren gleichzeitig die Auswirkungen auf Klima und Umwelt erheblich. Zu den wichtigsten Faktoren zählen dabei die Optimierung von Zucht und Fütterung, die verbesserte Stickstoffnutzung der Feldfrüchte, die Veredelung von Nebenprodukten und Änderungen der Bodenbearbeitung. Der Cluster der dänischen Landwirtschaft und Nahrungsmittelherstellung nutzt zudem Nebenprodukte, um hochwertigere Produkte herzustellen und gleichzeitig die klima- und umweltfreundliche Nahrungsmittelproduktion zu unterstützen.

Bioenergie für alle

Dänische Unternehmen zählen zu den weltweit führenden Entwicklern von Biomassekesseln und von Enzymen für die Produktion von Bioethanol der zweiten Generation. Die zunehmende Verwendung von Biomasse und Biokraftstoff für eine kombinierte Wärme- und Stromerzeugung und den Transport verbessert nach wie vor die Entwicklungs-, Innovations- und Exportmöglichkeiten dänischer Unternehmen. Dänemark ist bei der Entwicklung neuer Technologien führend, die Biogas und flüssige Biomasse in Energie verwandeln. Dutzende von Anlagen, sowohl private als auch in öffentlichem Besitz befindliche, sind bereits heute in Betrieb.

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