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Mehr Investitionen aus dem Ausland in grünes Wachstum

State of Green
23.03.2020

Es ist an der Zeit in die grünen Technologien in Dänemark zu investieren. Dieser Appell ist Kern der dänischen Strategie, die sich darauf konzentriert, nachhaltige und grüne Investitionen nach Dänemark zu holen.

„Wir müssen den nachhaltigen und grünen Übergang beschleunigen. Es ist dringend. Es muss jetzt gehandelt werden“, betont der dänische Außenminister Jeppe Kofod in der dänischen Zeitung Børsen, bei der Bekanntgabe der neuen dänischen Strategie zur Gewinnung von nachhaltigen Investitionen in Dänemark.

Die Strategie von Invest in Denmark – Teil des dänischen Außenministeriums – enthält die Leitprinzipien, auf die Dänemark seine Bemühungen um die Gewinnung von Investitionen in den Jahren 2020 bis 2023 ausrichtet. Der Schwerpunkt liegt insbesondere in der Ansiedlung von technologie- und wissensbasierten, grünen Investitionen in ganz Dänemark. Dänische Kompetenzen im Umweltbereich sollen für ausländische Investoren und Unternehmen noch sichtbarer gemacht werden. Dänemark bietet außergewöhnliche Geschäftsmöglichkeiten für den schnell wachsenden Cleantech-Sektor. Ziel ist es bis 2050 unabhängig von fossilen Energieträgern zu sein und bereits bis zum Jahr 2030 70 Prozent der Treibhausgasemissionen zu reduzieren.

„Die neue Strategie ist ein wichtiger Teil der nachhaltigen Außenpolitik. Eine Außenpolitik, die zum dänischen Wohlstand und zu Arbeitsplätzen in ganz Dänemark beiträgt. Wir werden daran arbeiten, Investitionen und Lösungen nach Dänemark zu bringen, die zur Erreichung unserer Klimaziele beitragen. Indem wir grüne Investitionen bringen, stellen wir sicher, dass die grünen Lösungen der Zukunft hier entwickelt und angewandt und dann weltweit exportiert werden. Dänemark muss eine grüne Supermacht sein, die auf die globale Klimakrise einwirkt und weltweit zu nachhaltigen Lösungen beiträgt“, erklärte Außenminister Jeppe Kofod in einer Pressemitteilung.

Modellpartnerschaft: strategische Zusammenarbeit

Die Strategie wurde auf der dänischen Insel Bornholm im Rahmen des Autonomously Controlled Distributed Chargers (ACDC)- Projekts – einer Zusammenarbeit zwischen Vestas, Technical University of Denmark, Circle Consult, Nissan und Bornholms Energy & Utilities – gestartet. Ziel des Projekts ist es, das Aufladen von Elektrofahrzeugen durch die Entwicklung einer neuen Technologie für Ladestationen zu steuern. In der Zwischenzeit zielt das Projekt darauf ab, die Anzahl der Elektrofahrzeuge auf Bornholm zu erhöhen, um die Emissionen aus dem Verkehrssektor zu verringern.

Für Minister Jeppe Kofod ist das ACDC-Projekt ein gutes Beispiel dafür, was das dänische Außenministerium mit seiner neuen Strategie erreichen will:

„Es hat das Potenzial, die Produktivität und Innovation in der dänischen Wirtschaft zu steigern und den grünen Übergang zu unterstützen und zu beschleunigen, – und es fördert Wachstum und Entwicklung in ganz Dänemark. Das Projekt zeigt auch, dass die erfolgreiche Anziehung ausländischer Investitionen auf einer engen Zusammenarbeit zwischen Invest in Denmark und den Kommunen sowie den Wissenseinrichtungen und anderen lokalen Akteuren beruht.“

In Dänemark investieren

Die nationalen Bemühungen um die Anwerbung ausländischer Investitionen sind in Invest in Denmark verankert, das zum Außenministerium gehört. Invest in Denmark ist Ansprechpartner für ausländische Unternehmen und arbeitet zusammen mit öffentlichen und privaten Partnern wie Copenhagen Capacity, dänischen Kommunen, Universitäten usw., um Wissen, Technologie, Kapital und Arbeitsplätze nach Dänemark bringen.

Ihr Ansprechpartner in Deutschland

Christian Seehusen, Investment Manager

E-Mail: chrsee@um.dk

Quellen:

Übersetzung eines englischen Artikels von State of Green, 18. Februar 2020

Dänisches Außenministerium

Strategie „In Dänemark investieren“

Børsen (auf Dänisch)

Photo by Mike Enerio on Unsplash

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